David Ostrowski
<i>Dann lieber nein</i>
Figge von Rosen Galerie, Cologne
Installation view
David Ostrowski
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Figge von Rosen Galerie, Cologne
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Figge von Rosen Galerie, Cologne
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Wir freuen uns sehr, am 18. April 2012 um 18 Uhr mit Dann lieber nein unsere erste Einzelausstellung von David Ostrowski in Köln zu eröffnen.

Die einzelnen Elemente in den Ar­bei­ten von David Ostrowski (* 1981 in Köln) sollen aussehen wie zufällig entstandene Spuren. Dafür versucht er alles malerische Wissen und Können auszublenden und zum Beispiel "als Rechts­händer mit der rechten Hand zu malen, als wäre es die Linke." Aus diesem Zustand möglichst großer Unbestimmtheit entstehen kryptische Formen, die wie Fehl­ver­suche auf einem achtlos weggeworfenen Schmierzettel anmuten. Aber es sind ge­ra­de diese beiläufigen Gesten, die Ostrowski interessieren.

Dabei ist sein kreativer Prozess möglichst ungesteuert und durchdrungen von der Idee einer permanenten Veränderung. Leinwände werden zerschnitten, aufeinander geklebt, wieder zerrissen, dann übermalt, beiseite gestellt, über den Boden gezogen, um fragmentarische Fundstücke aus dem Atelier aus Papier, Pappe, Holz oder auch Glitzerfolie ergänzt, wieder übermalt und wieder zerrissen. Dieser Handlungskanon unterliegt keiner bestimmten Reihenfolge oder Strategie. Es ist vielmehr ein Repertoire an Gestaltungsmöglichkeiten, die keine abschließende Kontrolle über das zu erzielende Ergebnis zulassen. Vielmehr zielt Ostrowski darauf ab, seine kreative Entscheidungsgewalt aus der konkreten künstlerischen Handlung herauszuhalten. Seinen Kontrollanspruch verlegt er auf die Wahl des anzuwendenden Verfahrens und auf das Annehmen oder Ablehnen einer möglichst zufällig entstandenen Form. In einem durchaus lang­sa­men Prozess moduliert er immer wieder die verschiedenen Bildelemente, bis durch das Zusammensetzen der gestalteten Zufälle ein möglichst schönes Bild entstanden ist.

Ein Kriterium für diese subjektive Definition eines fertigen Bildes ist, wie die verschiedenen kompilierten Elemente in ihrem neuen Kontext funktionieren. Dabei spielt immer auch der Rand des Bildes eine große Rolle, der - vom Künstler oftmals nachgezeichnet - in vielen der Gemälde die lose im Bildraum schwebenden 'Fehlerzeichen' zusammen hält und gleichsam vor dem Außenraum abgrenzt. Die Untersuchung der Interaktion von Bildelementen und Raum führt Ostrowski in unserer Ausstellung noch weiter. Gleich nach dem Eintreten in die Galerie wird der Besucher mit dem Gemälde Auch die schönste Frau ist an den Füßen zu Ende (2011) konfrontiert, das nicht wie gewöhnlich an einer Wand installiert ist, sondern an Nylonfäden frei im Raum hängt und auf diese Weise dem Fehlen eines Hintergrundes ausgesetzt ist. Die Auswirkungen auf das Bild sind massiv. Die Luftigkeit der Installation hat einen gegenteiligen Effekt auf die Bildelemente, die plötzlich wie eingeengt erscheinen vor der visuellen Dichte des freien Raumes.

David Ostrowski wurde 1981 in Köln geboren. Von 2004 - 2009 studierte er Malerei bei Prof. Albert Oehlen an der Kunstakademie in Düsseldorf. Für 2012 erhielt er das Atelierstipendium des Kölnischen Kunstvereins.

Für weitere Informationen und/oder Abbildungen, wenden Sie sich bitte an die Galerie.

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We are pleased to announce the opening of the first solo exhibition Dann lieber nein by David Ostrowski on Wednesday, April 18, 2012 at 6 pm in our gallery in Cologne.

The single elements within the works of David Ostrowski (* 1981 in Cologne) are supposed to look like traces which occur incidentally. On that account, he tries to neglect all of his painterly knowledge and ability in order "to paint as a right-hander with his right hand as if it was the left one." Cryptical shapes arise out of this state of vagueness, which appear like failed attempts on a carelessly discarded notepad. But it's exactely those random gestures that Ostrowski is interested in.

Meanwhile, his creative process is as uncontrolled as possible and permeated by the idea of a permanent change. Canvases are beeing dissected, glued together, disrupted again, repainted, put aside, pulled over the floor, fragmentary findings from his studio like paper, cardboard, wood or adhesive foil are being added, then they get painted over and cut again. This course of action is not subject to any chronology or strategy. It is rather a repertoire of scopes for design which do not allow any final examination of the result, which is to be obtained. Ostrowski, in fact, aims for keeping his own power of decision out of the concrete artistical action. He concentrates on the choice of technique , on the acceptance or rejection of a randomly originated form. In a quite slow process, he repeatedly modulates the different picture elements until the assemblage of the created coincidences results in a beautiful picture.

One criterion for this subjective definition of a completed painting is, e.g. how the different compiled elements work within their new context. The edges of the painting also play a decisive role. They are traced in many works in order to enclose the shapes that are floating within the image space and to isolate them from the exterior. Ostrowski takes the interaction between the picture elements and the exterior even further in this exhibition. Immediately after after entering th gallery, the visitor is faced with the painting Even the most beautiful woman ends at her feet, which is not installed on the wall as usual, it is attached to invisible threads and hangs freely in the space and thus, the work is subject to an absent background. The effects on the painting are immense. The airiness of the installation has a contrary effect on the picture elements, which suddenly seem constrained in front of the visual density of the free space. David Ostrowski was born in 1981 in Cologne. From 2004-2009 he studied painting with Prof. Albert Oehlen at the Düsseldorf Art Academy. In 2012 he received a studio grant from the Cologne Kunstverein.

For further information and/or images please contact the gallery.