Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Figge von Rosen Galerie Berlin
Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Diana Sirianni
<em>Stecklingsvermehrung</em>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Wir freuen uns, am 30. November die Ausstellung Stecklingsvermehrung von Diana Sirianni zu eröffnen. Es ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin, die in 2013 ihr Studium an der UDK Berlin als Meisterschülerin in der Klasse von Gregor Schneider abschließen wird.

In ihren Installationen und Collagen befaßt sich Sirianni (*1982 in Rom), wie sie selber beschreibt, mit dem "Konflikt zwischen Einheitlichkeit und Diffusion, Ordnung und Unordnung", der der Idee einer kontinuierlichen Reorganisation der Welt zugrunde liegt. In unserer Ausstellung stellt Sirianni die grundlegenden Bedingungen von Malerei – es gibt einen Malgrund auf den Farbe aufgetragen wird – in Frage. Sie schafft eine auf den Ort bezogene Intervention, die dreidimensional ist und sich überdies im Laufe der Ausstellung fortentwickelt. Mit Fotoabzügen, Farbe, Papier, Silikon und Klebeband arbeitet Sirianni daran, die Grenzen zwischen 'Bild' und 'Welt' aufzulösen. Farbige Flecken auf Wänden und Decken sehen wie Spuren eines Unfalls aus. Nur der eigene Standpunkt des Betrachters vereinigt die Spuren zu einer zusammenhängenden Struktur, welche die Tiefe des Raumes negiert. Der Titel der Ausstellung Stecklingsvermehrung bezieht sich allerdings auf jene vereinzelten Elemente in dieser Arbeit, die wie Ableger einer organischen Struktur mit dem Ausstellungsraum verwachsen.

Der Begriff der Vermehrung bezieht sich aber auch darauf, dass Sirianni Fotografien ihrer Installation, die sie für die vorangegangene Gruppenausstellung in der Galerie begonnen hatte, als Ausgangspunkt für reliefartige Collagen verwendet. Doch anstatt den Ausstellungsraum in den Holzkästen, die den Collagen als Rahmen dienen, nachzubauen, dekonstruiert die Künstlerin die Raumansichten, so dass die verschiedene Elemente wie Farbe, Holz, Fotoabzüge und Klebeband in den Vordergrund treten und eine malerisch wirkende Komposition bilden.

Diana Sirianni lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat an der Accademia di Belle Arti in Rom und an der Universität der Künste in Berlin studiert. Ihre Arbeiten wurden zuletzt in der Absolventenausstellung der Udk Berlin; in Unwrapping Candies in der New Yorker School of Visual Arts; Die Gesetze der Malerei -§ 1 Ein Gemälde hat einen Rahmen: Diana Sirianni bei Espace Surplus sowie in Der Geist von Kurumba in der Figge von Rosen Galerie in Berlin gezeigt.

Für weitere Informationen und/oder Abbildungen, wenden Sie sich bitte an die Galerie.

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We are pleased to announce the opening of Stecklingsvermehrung (cutting propagation) with Diana Sirianni on November 30, 2012. It is the first solo exhibition of the artist, who will complete her studies as a master student in the class of Gregor Schneider at the UDK Berlin next year.

In her installations and collages, Diana Sirianni (*1982 in Rome, Italy) focusses on, as she puts it, "the conflict between dispersion and unity, order and disorder", relating to the idea of a permanent reorganization of the world. In our exhibition, she questions the basic conditions of painting – that is: having a surface to put color on. Her site-specific installation is three-dimensional and will be developed further in the course of the show. With photographic prints, paint, paper, silicon and tape Sirianni dissolves the border between image and world. Colored blurs disperse on walls and ceilings like traces of an accident. Only the viewer's point of view assembles the marks into a related structure, which abnegates the depth of the space. The exhibition title Stecklingsvermehrung (cutting propagation) relates to these bits and pieces as scions of an organic structure, which interact with the forms and colors of the actual exhibition space.

The notion of propagation, however, also refers to the fact that Sirianni uses installation shots of her work that she had started for the previous group exhibition at the gallery as a starting point for her relief-like collages. But instead of recreating the exhibition space in the wooden boxes that serve as a framework, the artist deconstructs the spatial aspects, so that the various elements such as paint, wood, prints and tape come to the fore and have the effect of a painterly composition.
Diana Sirianni (*1982) lives and works in Berlin. She studied at the Accademia di Belle Arti in Rome and at the University of Arts in Berlin. Her work was included in exhibitions such as Absolventenausstellung at the UdK in Berlin; Unwrapping Candies at the School of Visual Arts in New York; Die Gesetze der Malerei – § 1 Ein Gemälde hat einen Rahmen: Diana Sirianni at Espace Surplus and Der Geist von Kurumba at Figge von Rosen Galerie in Berlin.

For further information and/or images please contact the gallery.