<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
<i>Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt!</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view

Nach oben

Ausstellung mit Arbeiten von Sara Barker, Alexander Heim, Blinky Palermo, Gyan Panchal, Michail Pirgelis, Chadwick Rantanen und Diana Sirianni.

Der deutsche Künstler Blinky Palermo war an dem sinnlich wahrnehmbaren Aspekt der Malerei interessiert und erforschte zunehmend die 'Objektivität' des Malerischen, indem er Stoffe als Material wählte oder die Farbe mit dem benutzten Material in Verbindung brachte. Über die Grenzen der klassischen, malerischen Gestaltungsmittel hinaus war die Beziehung zwischen einer einzelnen Farbe und den Grenzen des Bildes und zwischen der Farbe und den örtlichen Gegebenheiten, ein wichtiger Teil seiner Suche. Mit seinen Serien von Bildern und Konstellationen von Arbeiten experimentierte er mit der Wechselwirkung von Objekten, Raum und Farbe.

40 Jahre nach Palermos erster Teilnahme an der documenta 5 in 1972 sind seine Überlegungen und Strategien für die heutige Kunst noch immer aktuell. In unserer Ausstellung Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt! präsentieren wir eine internationale Gruppe von sechs zeitgenössischen Künstlern, die im Spannungsfeld von industriellen Materialien, Malerei und Raum agieren.

Sara Barkers Skulpturen schneiden Formen in den Raum. Aus Aluminium und unterschiedlichen Farbmaterialien lässt sie dreidimensionale Zeichnungen entstehen, die neue räumliche Bezüge und Raumgrenzen erzeugen. Barker schafft Übergänge, in denen das Material scheinbar unmögliche Positionen einnimmt. Obwohl Barkers Arbeiten offensichtlich den Aspekt des Formalen betonen und darüber hinaus eher zurückhaltend sind, nimmt Sie Elemente des Sentimentalen und Romantischen in ihnen auf. Oft verarbeitet sie, in zurückgenommener Weise, literarische Bezüge, die auf etwas in ihren Werken anspielen, was ansonsten ungesagt bliebe.
Sara Barker (*1980) lebt und arbeitet in Glasgow. Sie hat an der British School in Rom und der Glasgow School of Art studiert. Ihre Arbeiten wurden zuletzt in den Ausstellungen Frauenzimmer im Leverkusener Museum Morsbroich, The Morning After the Big Fire im Ville du Parc Contemporary Art Center in Annemasse in Frankreich und Open Eye Club bei Tramway in Glasgow gezeigt.
Sara Barker wird von der Galerie Mary Mary in Glasgow vertreten.

Alexander Heims Werk umfasst Video, Installationen und Skulpturen. Seine Arbeiten befassen sich mit einem Bereich des urbanen Lebens, einem Bereich in dem Tiere, Prozesse und zufällige Abläufe eine sich selbst erhaltende Insel des Anderseins erzeugen. Seine Arbeiten erkunden die feine Grenze zwischen dem Künstlichen und dem Natürlichen, indem sie eine unauflösbare Parallele zwischen der Akzeptanz von bereits existierenden Objekten (Ready-mades) in der Kunst und der Einbindung von Industriegütern in die Natur suggerieren.
Alexander Heim (*1977) lebt und arbeitet in London, wo er bis 2006 am Goldsmith College studierte. Seine Arbeiten wurden zuletzt in den Ausstellungen Just Photography, Ancient & Modern in der New Yorker Martos Gallery sowie Yesterday Will Be Better im Aargauer Kunsthaus gezeigt. Im Jahre 2012 wurde ihm die Soloausstellung Bonnets Noveaux im Kunstverein Freiburg gewidmet.
Alex Heim wird von der Galerie Karin Guenther in Hamburg vertreten.

Gyan Panchal erforscht die versteckten Qualitäten von industriellen Materialien. Ausgehend von Substanzen unseres alltäglichen Lebens, hinterfragen seine Arbeiten die Codes, die unsere Realität generieren. Er interessiert sich für den Prozess und den Gebrauch dieser Standardmaterialien und zwar vom ursprünglichen Material bis hin zum möglichen Ergebnis eines Produktionsprozesses. Durch das Kombinieren von Industriellem und Handgemachten, Funktion und Ornament, Abstraktem und Fetisch, Zukunft mit Primitiven, Realität mit Fiktion, versucht Gyan Panchal eine vorbehaltslosen Zugang zu zeitgenössischen Zeichen der Produktivität zu finden.
Gyan Panchal (*1973) lebt und arbeitet in Paris. Er hat an der Jan van Eyck Academy in Maastricht studiert. Er wurde zuletzt in den Ausstellungen Pour un art pauvre im Carré d'Art in Nîmes, We Make Versions im Westfälischen Kunstverein in Münster und Paris–Delhi–Bombay.. im Pariser Centre Pompidou gezeigt.
Panchal wird von der Pariser Galerie Frank Elbaz vertreten.

Michail Pirgelis arbeitet mit den skulpturalen Möglichkeiten ausgemusterter Flugzeugteile. Seine Werke bewegen sich zwischen Ready-made, Appropriation und autonomer Skulptur, gehen dabei aber – nicht zuletzt wegen ihres Materials – auch über diese Kategorien hinaus. Durch die Arbeit des Künstlers – das Zerschneiden, Kollagieren, Hervorheben, Verdecken und Polieren – erhalten die Flugzeugteile eine Aura zurück, die dem Fliegen durch den Massentourismus abhanden gekommen ist.
Michail Pirgelis (*1976) lebt und arbeitet in Köln. Er hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Seine Arbeiten wurden zuletzt in den Ausstellungen Plaisir du Jardin im Leverkusener Museum Morsbroich, 3rd Thessaloniki Biennal of Contemporary Art und Moraltarantula im Zollamt Oberhafen Hamburg ausgestellt. Michail Pirgelis wird von der Galerie Sprüth Magers in Berlin und London vertreten.

Chadwick Rantanen entzieht bekannten Objekten ihre gewohnte Funktion. Durch die Isolation von ihrem ursprünglichen Zweck, der Minimierung ihres Unterhaltungscharakters und ihres Informationsgehaltes untersucht Rantanen, in welchem Moment industrielle Objekte zu Kunst werden und wo architektonische Elemente, rahmende Gegenstände oder Sockel beginnen oder enden. Seine eloxierten Teleskop-Skulpturen sind wie Lücken oder räumliche Einschnitte. Die – wenn man so will - schüchternen und zugleich seltsamen Objekte balancieren zwischen dem Verlangen, sichtbar zu sein, und visueller Zurückhaltung; darüber hinaus hinterlassen sie keine Spuren im Ausstellungsraum und können an jeden normalen Innenraum in ihrer Größe angepasst werden.
Chadwick Rantamen (*1981) lebt und arbeitet in Los Angeles. Er hat an der University of California. Los Angeles (UCLA) studiert. Seine Arbeiten wurden zuletzt in Ausstellungen wie I Think and That is All I Am in der Thomas Duncan Gallery in Los Angeles, The Museum Problem in der Frutta Gallery in Rom und Ryan Foerster, Jessica Jackson Hutchins, Chadwick Rantanen bei Laurel Gitlen in New York gezeigt.
Chadwick Rantanen wird von Standard Oslo vertreten.

Diana Sirianni hinterfragt die grundlegenden Konditionen von Malerei. Ihre ortsgebundenen Eingriffe sind dreidimensional und entwickeln sich im Laufe einer Ausstellung. Mit Farbe, Papier, Silikon und Klebeband arbeitet Sirianni daran, die Grenzen zwischen 'Bild' und 'Welt' aufzulösen. Farbige Flecken auf Wänden und Decken sehen wie Spuren eines Unfalls aus. Nur der eigene Standpunkt vereinigt die Spuren zu einer zusammenhängenden Struktur, welche die Tiefe des Raumes negiert.
Diana Sirianni (*1982) lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat an der Accademia delle Belle Arti in Rom und der Berliner UdK studiert. Ihre Arbeiten wurden zuletzt in der Absolventenausstellung der Udk, sowie in Unwrapping Candies in der School of Visual Arts in New York und Die Gesetze der Malerei – § 1 Ein Gemälde hat einen Rahmen: Diana Sirianni im Berliner Espace Surplus gezeigt.

Für weitere Informationen und/oder Abbildungen wenden Sie sich bitte an die Galerie.

Nach oben

Exhibition with works by Sara Barker, Alexander Heim, Blinky Palermo, Gyan Panchal, Michail Pirgelis, Chadwick Rantanen and Diana Sirianni.

German artist Blinky Palermo was interested in the sensually perceivable painterly aspect and explored more and more the 'objectuality' of the painting by choosing textile as a material or identifying the paint with the used material. Also beyond the classic painterly media the relation between a single color and the boundary of the image and to the site specific conditions was an important part of his exploration. With balanced series of images and constellations of works he was experimenting with the interaction of objects and space as with color.

40 years after Blinky Palermos first participation in documenta 1972 his reflections and strategies are still very present in the contemporary art. In our exhibtion Der Geist von Kurumba oder Farbe lügt! we present an international group of six young artists exploring the relation of industrial materials, painting and space.

Sara Barker creates sculptures that cut positions into the space. Her fragile constructions, composed of aluminium and various paints, create three-dimensional drawings, which produce new spatial proportions and generate thresholds. Barker constructs transitions, whose materials assume seemingly impossible stances. Whilst ostensibly formal and certainly reticent, Barker’s work takes influence too from notions of the sentimental and romantic. Barker often makes use of quiet literary references to allude to something otherwise unspoken in the work.
Sara Barker (*1980) lives and works in Glasgow. She studied art at the British School at Rome and Glasgow School of Art. Barker's work has been included in the recent exhibitions Frauenzimmer, Museum Morsbroich, Leverkusen; The Morning After the Big Fire, Ville du Parc Contemporary Art Centre, Annemasse, France; Open Eye Club, Tramway, Glasgow. Sara Barker is represented by Mary Mary in Glasgow.

Alexander Heim's practice encompasses video, installation and sculpture, and adresses those intrusions into urban life where animals, processes and chance routines create a self sustaining pockets of otherness. His work is oriented towards the exploration of the thin line seperating the artificial and the natural, by suggesting a tantalizing parallel between the acceptance of existing objects in art and the integration of manufactured elements in nature.
Alexander Heim (*1977) lives and works in London, where he studied at Goldsmith College until 2006. Heim's work has been included in the recent exhibitions Just Photography, Ancient & Modern, Martos Gallery, New York; Yesterday Will Be Better, Aargauer Kunsthaus, Aarau and was presented with a solo exhibition Bonnets Nouveaux at Kunstverein Freiburg. Heim is represented by Galerie Karin Guenther in Hamburg.

Gyan Panchal investigates the hidden qualities of industrial material. Starting from standard substances that compose today's environment, his work questions our codes for constructing reality. He is interested in the making and the use of these standards, considering the material from its origin to its potential outcome. Combining the manufactured with the hand-made, function with ornament, abstract with fetish, future with primitive, reality with fiction, Gyan Panchal proposes an unresolved approach to contemporary signs of production.
Gyan Panchal (*1973) lives and works in Paris. He studied at the Jan van Eyck Academy in Maastricht. His work was included in the recent exhibitions Pour un Art pauvre, Carré d’Art, Musée d’art contemporain, France; We Make Versions, Westfälischer Kunstverein, Münster, Germany; Paris-Delhi-Bombay..., Centre Pompidou, Paris, France. Gyan Panchal is represented by Frank Elbaz, Paris.

Michail Pirgelis explores the sculptural possibilities of decommissioned airplane parts. His works oscillate between readymade, appropriation and autonomous sculpture, but they also transcend these categories, not least of all through the material which he favors. Through the treatment of the artist – the acts of cutting, collaging, highlighting, covering and polishing – the airplane parts reacquire an aura which mass air-transportation has taken away from aviation.
Michail Pirgelis (*1976) lives and works in Cologne. He studied at the Kunstakademie Düsseldorf. His work was included in the recent exhibitions Plaisir du Jarin, Museum Morsbroich Leverkusen; 3rd Thessaloniki Biennal of Contemporary Art, Thessaloniki; Moraltarantula, Zollamt Oberhafen Hamburg. Michail Pirgelis is represented by Sprüth Magers, Berlin/London.

Chadwick Rantanen deprives familiar objects of their expected function. By isolating them from their practical purposes, and minimizing their saturation, entertainment value and information, Rantanen questions when an object becomes an artwork and when architectural elements, framing devices, or pedestals, begin and end. His anodized telescopic sculptures are like gaps or spatial incisions. These shy and awkward objects, balanced between the desire to appear and visual reticence, don't leave traces in the exhibition space and could be adapted to the dimensions of any average-sized gallery.
Chadwick Rantanen (*1981) lives and works in Los Angeles. He studied at the University of California, Los Angeles (UCLA). His work was included in exhibitions such as I Think and That Is All That I Am at Thomas Duncan Gallery, Los Angeles; The Museum Problem at Frutta Gallery, Rome; Ryan Foerster, Jessica Jackson Hutchins, Chadwick Rantanen at Laurel Gitlen, New York. Chadwick Rantanen is is represented by Standard, Oslo.

Diana Sirianni is questioning the basic conditions of painting. Her site specific interventions are three-dimensional and in process. With paint, paper, silicon and tape Sirianni resolves the border between the image and the world. Colored blurs disperse on walls and ceilings like traces of an accident. Only our point of view assembles the marks into a connected structure, which abnegates the deepness of the space. Diana Sirianni (*1982) lives and works in Berlin. She studied at the Accademia di Belle Arti in Rome and at the University of the Arts in Berlin. Her work was included in exhibitions such as Absolventenausstellung, UdK, Berlin, Unwrapping Candies, School of Visual Arts, New York, Die Gesetze der Malerei – § 1 Ein Gemälde hat einen Rahmen: Diana Sirianni, Espace Surplus, Berlin.

For further information and/or images please contact the gallery.