Fränze Hoppe
<i>Pin Up</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
Installation view
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Wir freuen uns sehr, am 20. September um 19 Uhr Pin Up, Fränze Hoppes erste Einzelausstellung in Berlin, zu eröffnen. Hoppe studierte an der HBK in Braunschweig, wo sie 2011 ihr Studium in der Klasse von Walter Dahn als Meisterschülerin beendete.

Auf unterschiedlichen, oft gefundenen Papieren zeichnet Hoppe mit hartem Bleistift menschliche Figuren. Teilweise sind die Figuren oder Szenen in hellblau, gelb oder türkisgrün koloriert. Oft sind sie kaum zu entziffern, so dünn sind die Linien, so brüchig und (scheinbar) unentschlossen erscheint der Strich.

In unserer Ausstellung Pin Up zeigt Hoppe zwölf neue Zeichnungen von weiblichen Akten in einer abstrakten Umgebung. Die Anzahl der Arbeiten, der Titel der Ausstellung und die Posen der Frauen beziehen sich auf die monatlich erscheinende Zeitschrift Das Magazin, das seit 1954 im DDR Verlag Das neue Berlin herausgebracht wurde. Neben einem Mix aus Literatur, Reportagen und Feuilleton waren auch die Seiten mit den Pin Up-Mädchen ein wichtiger Baustein des großen Erfolges des Magazins.

Die 50 x 80 cm großen Zeichnungen werden in Rahmen ausgestellt, die von der Künstlerin in vier verschiedenen – mit den Farbtönen in den Zeichnungen korrespondierenden – Farben koloriert wurden. Die Umgebungen, in denen die Mädchen posieren, erscheinen eher als skulpturale Landschaften, denn als lesbare Architektur. Ihre kühle Formalität und Rätselhaftigkeit verändern jedoch die Wirkung der ehemals erotischen Posen und Gesten. Statt der extrovertierten auf Verführung abzielenden Akte macht Hoppe durch die Relokation den Blick frei für Frauen, die in einem Moment des vollkommenen Alleinseins in sich Ruhen.

Dennoch verschließen sich die Zeichnungen einer klaren Lesbarkeit. Vielmehr schaffen sie Atmosphären, die an Werke moderner Künstler wie etwa Egon Schiele erinnern, die jedoch in ihrer stummen Sprachlosigkeit und letztlich auch Vereinsamung der Protagonisten sehr zeitgenössisch sind und insoweit auch an aktuellere Arbeiten, etwa von Miriam Cahn oder Rita Ackermann denken lassen.

Für weitere Informationen und/oder Abbildungen, wenden Sie sich bitte an die Galerie.

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We are pleased to announce the opening of Pin Up, Fränze Hoppe's first solo exhibition in Berlin, on September 20, 2013 at 7 pm in our gallery. Hoppe studied at the Braunschweig University of Art in the class of Walter Dahn, where she graduated as a Meisterschüler in 2011.

Hoppe produces drawings of the human figure with a hard pencil on different types of papers, often found, often cut irregularly. Occasionally, she uses colors in light blue, yellow or turquoise. Due to the thin lines and the frail and (seemingly) undecided dash they are often barely readable.

In our exhibition Pin Up Fränze Hoppe presents 12 new drawings of female figures in an abstract environment. The number of works, the title of the show and the poses of the girls are related to a monthly published magazine of the former GDR: Das Magazin. Published since 1924 Das Magazin became famous for it’s mixture of literature and journalism and when the edition of the magazin exceeded the number of 500.000 in the 80ies the pages with the pin-up girls were also very popular.

In her mid size drawings, presented in frames varying in four colors corresponding to the colors used in the drawings, the girls are posing in an abstract environment, which appears rather as a sculptural landscape than a readable architecture. The formality and mysteriousness of the surrounding alter the reception of the formerly erotic poses and gestures. The relocation of the woman uncloses new layers of perception, in which nudity and pose is no longer meant as an extraverted act of seduction. It rather permits a view on female individuals in a moment of acceptable reclusiveness.

However, the topic remains obscure to the viewer. Hoppe creates rather atmospheres that remind us of works by modern artists such as Egon Schiele than that she is telling stories; in their mute speechlessness and loneliness of their protagonists this appears very contemporary and relevant (insofar, they let us also think of more recent work, for example by Miriam Cahn or Rita Ackermann).

For further information and/or images please contact the gallery.