<i>Méduse & Cie</i>
Figge von Rosen Galerie, Berlin
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Wir freuen uns, im Rahmen des Berliner Gallery Weekends am 26. April Méduse et Cie zu eröffnen. In der von Dennis Scholl kuratierten Gruppenausstellung zeigen wir Arbeiten von Melody LaVerne Bettencourt, Michael Conrads, Max Frisinger, Ole Hartmann, Fränze Hoppe, Volker Hueller, Nicolai Kraus, Flo Maak, Katrin Rother, Dennis Scholl, Jörn Stahlschmidt, Malte Urbschat und Johannes Weiss.

Der Dämon der Analogie geht um.

Man sieht, der Mensch hat gewissermaßen universell, jedenfalls höchst nachhaltig und vielleicht unausrottbar Angst vor dem Auge, dessen Anblick ihn bestürzt, ihn fest an den Boden bannt, ihm plötzlich Bewusstsein, freien Willen und Beweglichkeit nimmt. Er fürchtet, sich dem Zeichen des Kreises konfrontiert zu sehen, von dem Taumel und Tod ausgeht, oder das ihn versteinert. Er fürchtet sich, und sogleich versucht er aus dem gefürchteten Zeichen ein Werkzeug des Schreckens zu machen, über das er gebietet und dessen Meister er nun seinerseits ist. Er erfindet fabelhafte Geschöpfe, einzig zu dem Zweck, ihnen die Banngewalt zu entreißen, vor der er sich wehrlos fühlt, und die er zu seinem Vorteil zu bändigen träumt.

Er gehorcht diesem Zeichen, das über ihm steht, und dem selbst die Insekten sich fügen, wenn er den Plan faßt, beschirmende und zugleich feindselige Augen, Kreise und Masken zu malen. Diese empfängt das Insekt gewöhnlich durch die Art und trägt sie als character indelebilis, als Strukturen seines Organismus. Der Mensch bestückt seine Waffen, Schiffe, Wagen und Wohnungen damit. Ungeschickt müht er sich, die Situation umzukehren. Er arbeitet verwickelte abergläubische Gebräuche aus, um das Hindernis zu überwinden, den Zauber zu zähmen und seine eigenen schwachen Kräfte durch eine eingebildete, aber unvergleichliche, lähmende Macht zu ersetzen, die keinen Ausweg mehr läßt.

Kurz, er will täuschen, will märchenhaft und unbezwingbar hypnotisch wirken.

(Roger Caillois)

In ihren Videoinstallationen, Malereien und Collagen bereitet Melody LaVerne Bettencourt eine Bühne für Freiheitskämpferinnen, hybride Identitäten und das Spiel mit den eigenen Wurzeln. Ihr Interesse gilt der Rolle der Frau in postkolonialen Gesellschaften, in Zeiten des Umbruchs bzw. der Revolution. Als Material dient ihr dabei die eigene Herkunft, die Geschichte des Heimatslandes ihrer Mutter, den Kapverdischen Inseln.
Melody LaVerne Bettencourt (*1980 in Hamburg) hat im Anschluss an ihr Studium an der HfBK in Hamburg und der Icelnad Academy of the Arts an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, u.a.: Tyche & Automaton, Infernoesque Gallery, Berlin; Wir nennen es Hamburg, Kunstverein Hamburg; plattform #3, Kunstverein Hannover.

Michael Conrads malerisch additives Verfahren, bei dem u.a. Acryl, Öl und Lackfarben, aber auch Bitumen und Spray Verwendung finden, erinnert an organisches Wachstum. Die Prozesse der Verdichtung des Bildes sind hierbei zugleich Bildinhalt. Die für Conrads typischen geometrischen Kompositionen treten in Atrocity Painting with Memorabilia (scented) zurück; vielmehr erinnert die Arbeit, bestehend aus einem Gemälde, auf dessen Rahmen einige objets trouvés aufgereiht sind, an einen persönlichen Altar.
Michael Conrads (*1977 in Grevenbroich) hat seit Abschluss seines Studium an der Hochschule für bildende Kunste in Hamburg in der Klasse von Prof. Pia Stadtbäumer an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, u.a. Michael Conrads – Paint, Kunstverein Göttingen im Künstlerhaus; We Love Painting in der Hamburger Produzentengalerie und Crush on Abstract bei Freshfields Bruckhaus Deringer in Hamburg.

Max Frisingers Antwort auf die Frage nach seinen Werken und seiner Arbeitsweise beantwortet der Künstler mit: 'Inveni, vidi, vici' ('Ich (er)fand, ich sah, ich siegte'). In seinen Assemblagen nimmt er scheinbar Bezug auf unsere Überflussgesellschaft. Frisingers 'Spinne' hingegen basiert auf seinem kunsthistorischen Verständnis von Perspektive, Gegenständlichkeit und Abstraktion, auf spielerische Art verweist seine Arbeit auf Marcel Duchamps 'Trébuchet/Stolperfalle' von 1917/1964.
Max Frisinger (*1985 in Bremen) studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg (Klassen von Prof. Andrea Tippel, Prof. Pia Stadtbäumer, Prof. Norbert Schwontkowski, Prof. Anselm Reyle). Seine Arbeiten waren bisher u.a. in folgenden Einzelausstellungen zu sehen: Bin There, Loushy Art & Projects, Tel Aviv; Kunstpreis Start, Kunstmuseum Bonn; Grazie!, Contemporary Fine Arts, Berlin.

Ole Hartmann beschäftigt sich vornehmlich mit den typischen Fragen der Malerei. Anhand von Sprühfarbe aber auch Öl und Acryl sowie in unterschiedlichen Formaten und Techniken experimentiert der Künstler mit Oberflächenstrukturen und Kompositionen und schafft so ein stilistisch heterogenes, facettenreiches Oeuvre. Ole Hartmann (*1981 in Bremen) studierte u.a. bei Hartmut Neumann, Johannes Brus und Norbert Schwontkowski an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig sowie der Hochschule für bildende Künste Hamburg.
Seine Werke waren u.a. in folgenden Ausstellungen zu sehen: Das Allerletzte Prof. Winkler Stipendium, Kunstverein Weiden; Tyche & Automaton, Infernoesque Gallery, Berlin; Ornament and Crime – New Work from Berlin, Bob’s Java Jive (Galerie Europa), Tacoma.

Auf oft gefundenen, zumeist unregelmäßig beschnittenen Papieren zeichnet Fränze Hoppe mit hartem Bleistift menschliche Figuren, Szenen und Architekturen, die kaum zu entziffern sind, so dünn sind die Linien, so brüchig und (scheinbar) unentschlossen erscheint der Strich. Worum es geht, erfährt der Betrachter nicht, wobei die von Hoppe geschaffenen Atmosphären sehr zeitgenössische Themen berühren: Assoziationen zu Vereinzelung und Sprachlosigkeit des Individuums liegen angesichts von Hoppes oft kühler, urbaner Ästhetik nah. Fränze Hoppe hat nach Ihrem Studium an der HBK Braunschweig als Meisterschülerin von Walter Dahn an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, u.a. heiß/kalt duschen in der Figge von Rosen Galerie in Köln, The Mystery of Intersecting Paths, Galería de la ENPEG 'La Esmeralda' in Mexico City.

Volker Hueller arbeitet mit einer Vielzahl von Medien, einschließlich Skulptur, Radierung und Malerei. In seinem atmosphärischen Oeuvre sind die Einflüsse deutscher und österreichischer Kunst des frühen 20. Jahrhunderts – Jugendstil, Surrealismus, Kubismus – ebenso wie jene des abstrakten Expressionismus der Nachkriegszeit erkennbar.
Seit seinem Abschluss an der Hamburger Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Norbert Schwontkowski, hat Hueller (* 1976 in Forchheim) an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen teilgenommen, u.a.: Neue Kunst aus Deutschland, Saatchi Gallery, London; Weißer Schimmel, Sammlung Falckenberg, Hamburg.

Nicolai Kraus, ehemaliger Schüler von Georg Baselitz und Daniel Richter, bedient sich innerhalb seines Werks einer Vielzahl von Medien, u.a. Malerei, Zeichnung und Keramik. Seine Arbeitsweise erinnert dabei an die künstlerischen Konzepte des 19. Jahrhunderts, wobei jede einzelne seiner stilistisch extrem heterogenen Arbeiten auf einer ganz eigenen – oftmals literarisch inspirierten – Bildidee beruht. Diese Heterogenität unterstreicht Kraus zudem anhand seines Spiels mit Oberflächen und Materialien.
Nicolai Kraus (*1979 in Berlin) hat nach seinem Studium an der Berliner Universität der Künste u.a. an folgenden Ausstellungen partizipiert: les caryatides, privat, Brüssel; Wenn alles schon da ist, was wird?, Infernoesque, Berlin; Tape Modern, Berlin.

Flo Maaks Photographie umfasst ein weites Spektrum, u.a. dienen ihm Straßenszenen, Architekturen und vorgefundene Muster und Strukturen als Motiv. Im Gegensatz zu typischer Street Photography jedoch, sind die Motive, die Maak festhält nicht ausschließlich 'gefunden' und somit dokumentarisch. Im Gegenteil – Maak legt großen Wert auf die Verbindung bzw. Überschreitung der Grenzen von photographischer, textueller und physischer Repräsentation eines Gedankens, Ausstellunsgraum, Rahmung und Format spielen ebenso ineinander wie die inhaltlichen Bedeutungsebenen seiner Arbeiten.
Nach einem Studium der Freien Kunst an der Frankfurter Städelschule bei Prof. Wolfgang Tillmans und Prof. Willem de Rooij, sowie seinem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie an der J. W. Goethe Universität in Frankfurt hat Flo Maak (*1980 in Fulda) an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, u.a.: Nichts tun wie ein Biest, Bielefelder Kunstverein; Art Collection Deutsche Börse, Frankfurt; Trompe-l’œil Polizei, Frankfurter Kunstverein.

Katrin Rother befasst sich vornehmlich mit Fotografie und Videokunst, wobei ihre Herangehensweise Bezüge zu photographischen Experimenten in den 1920er Jahren erkennbar werden lässt. Das Arrangieren und Re-Arrangieren von Objekten sowie die Dekontextualierierung, die ein Man Ray betrieb, scheint Rother in ihrer Arbeit Event Horizon, die aus im Internet gesammelten, teils stark verpixelten Aufnahmen von Sonnenfinsternissen zusammengesetzt ist, bewusst oder unbewusst aufzugreifen und ins Dreidimensionale zu transferieren.
Katrin Rother (*1979 in Kassel) hat am Berliner Lette Verein sowie an der HfbK Hamburg (Klasse of Prof. Andrea Tippel & Prof. Norbert Schwontkowski) und der Berliner UdK (Meisterschülerin von Prof. Thomas Zipp) studiert. Ihre Arbeiten wurden bisher u.a. in folgenden Ausstellungen gezeigt: Berlin Klondyke 2011, Art Center LA, Los Angeles; Tyche & Automaton, Infernoesque Gallery, Berlin; NO CAPRI FOR OLD MEN, Venice Beach, Los Angeles.

Zeichnen ist die Kunst der Reduktion. Die gezielte Abstraktion der visuellen Exzesse der Realität. Auf den ersten Blick scheint die Arbeit von Dennis Scholl, solche Behauptungen zu bestreiten: In seinen Zeichnungen, konfrontiert Scholl den Betrachter mit einer 'beunruhigenden' Liebe zum Detail. Seine fast collagenartigen, hyperrealen Arbeiten sind alles andere als reduziert, sie bringen hingegen Objekte und Figuren zusammen, die – zumindest auf den ersten Blick – nichts teilen als den Bildraum selbst.
Dennis Scholl (*1980 in Hünfeld) hat nach Abschluss seines Studiums an der HfBK in Hamburg an einer Vielzahl von Ausstellungen teilgenommen, u.a.: Les non-dupes errent, Aeroplastics Contemporary, Brussels ; Schmelzende Teilnehmung, Galerie Arndt, Berlin; Frühe Erzählungen, Institut für Moderne Kunst, Nürnberg.

Jörn Stahlschmidts Arbeiten umfassen ein weites Spektrum von Medien, u.a. Bildhauerei, Malerei, Zeichnung, Performance- sowie Videokunst und Musik. Zweifel, Misstrauen und Verblüffung gegenüber der Welt und die Unfähigkeit zum Nichtstun sind die entscheidenden Antriebsfedern des Künstlers. Seine Kernabsicht dabei scheint, stets von Neuem zu beginnen und sich niemals zu wiederholen.
Jörn Stahlschmidt (*1976 in Hamburg) hat nach seinem Studium bei Matha Schwarz an der Graduate School of Design der Harvard University sowie der Rietveld-Akademie in Amsterdam (Klasse von Prof. Staarmann) und der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (Klasse von Prof. Pia Stadtbäumer) an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, u.a.: Sumless System, Galerie Diane Kruse, Hamburg; Trondheim rdx, Deichtorhallen, Hamburg; Neue Heimat, MARTA Herford.

Malte Urbschats Zeichnungen, Collagen, Objekte, Skulpturen und Installationen fokussieren Themen wie die allgegenwärtige Überwachung, Täuschung und Irreführung, das Phänomen der Klarträume, die Symptomatik von Migräneattacken sowie die Wirkungsweisen von Jagd und Verfolgung. Favorisierte Materialien von Urbschats expansiven Installationen sind vor allem glänzende und glitzernde Materialien wie Folien, Lametta, Tape, Sprühlack oder Plexiglas, die er mit Naturstoffen und Gefundenem kombiniert: Knochen, Federn und Zweigen.Skulpturen und Installationen sind abstrakte Figuren, deren konzeptionelle Arrangements eigene Bezugssysteme bilden und die assoziative Einbindung des Betrachters fordern.
Malte Urbschat (*1972 in Kellinghusen) studierte an der Hochschule für bildende Künste (HfbK) Hamburg, zu seinen Professoren gehörten Wolfgang Tillmanns, Franz Erhard Walther, Bogomir Ecker, Else Gabriel und Carsten Höller. Seine Werke waren bisher u.a. in den folgenden Ausstellungen vertreten: Under Close Monitoring, FORGOTTEN BAR PROJECT, Galerie im Regierungsviertel, Berlin; Behind the Sun, Galerie Mikael Andersen, Kopenhagen; Weißer Schimmel, Sammlung Falckenberg, Hamburg.

Die Objekte von Johannes Weiß sind keine Ready-Mades. Es findet ein langwieriger bildhauerischer Prozess des Nachbildens existierender Formen statt, und die Objekte werden zum bloßen Träger eines formalen Gedankens. Die nachgebauten Gegenstände dienen der Überlegung für eine methodische Analyse, als Mittel für Überlegungen über Symmetrie, Musterbildung oder Instabilität. Es geht um einen formalen Modellcharakter innerhalb der Skulptur.
Johannes Weiß (*1979 in Neunkirchen/Saar) hat in der Klasse von Prof. Tony Cragg an der UdK in Berlin studiert. Seine Arbeiten wurden u.a. in folgenden Ausstellungen gezeigt: Eine unsichtbare Hand und unendlich viele Möglichkeiten, Galerie Next, Dresden; Verhalten, Galerie Lena Brüning, Berlin; Index Hamburg, Kunsthaus Hamburg.

Für weitere Informationen und/oder Abbildungen, wenden Sie sich bitte an die Galerie.

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We are pleased to announce the opening of Méduse & Cie, a group exhibition curated by Dennis Scholl, on April 26 at 6 pm. The exhibition will include works by Melody LaVerne Bettencourt, Michael Conrads, Max Frisinger, Ole Hartmann, Fränze Hoppe, Volker Hueller, Nicolai Kraus, Flo Maak, Katrin Rother, Dennis Scholl, Jörn Stahlschmidt, Malte Urbschat and Johannes Weiss.

In her video installation, paintings and collages, Melody LaVerne Bettencourt prepares a stage for freedom fighters, hybrid identities and a play on her own roots. Her interest lies in the role of women in post-colonial societies or in times of upheaval or revolution. As material it serves herown background, the story of her mother‘s homeland, Cabo Verde. Melody LaVerne Bettencourt (* 1980 in Hamburg) has participated in numerous exhibitions, following her studies at the HfBK in Hamburg and the Iceland Academy of the Arts including Tyche & Automaton, Infernoesque Gallery, Berlin; We call it Hamburg, Kunstverein Hamburg, and platform #3, Kunstverein Hannover.

Michael Conrads' additive painterly technique, utilizes not only oils, acrylics and varnish but also bitumen and spray paint, reminiscent of organic growth. The process of contentual concentration in these images is also a part of the pictorial content. In Atrocity Painting with Memorabilia (scented) Conrads' typical geometric composition is not as dominant as in his previous work – the installation, consisting of a painting with several objets trouvés positioned along the frame, at first looks like a personal altar. Michael Conrads (*1977 in Grevenbroich) completed his studies at the Hochschule für bildende Künste in Hamburg as a master student of Prof. Pia Stadtbäumer. He has participated in numerous solo and group exhibitions, such as Michael Conrads – Paint at the Kunstverein Göttingen in the Künstlerhaus; We Love Painting at the Hamburger Produzentengalerie and Crush on Abstract at Freshfields Bruckhaus Deringer in Hamburg.

When asked about his works and the development of his practice, Max Frisinger simply states: ‘inveni, vidi, vici’ (‘I found, I saw, I conquered’). His assemblages can be seen to be making reference to the tradition of refuse-based art, recycling detritus to comment on the society of excess. Frisinger's 'spider' flirts with an art historical understanding of perspective, representation and abstraction, playfully referencing Marcel Duchamps 'Trébuchet/Stolperfalle' from 1917/1964. Max Frisinger (*1985 in Bremen) studied at the Hochschule für bildende Künste in Hamburg (classes of Prof. Andrea Tippel, Prof. Pia Stadtbäumer, Prof. Norbert Schwontkowski, Prof. Anselm Reyle). His works have been shown in numerous solo exhibitions like Bin There, Loushy Art & Projects, Tel Aviv; Kunstpreis Start, Kunstmuseum Bonn; Grazie!, Contemporary Fine Arts, Berlin.

Ole Hartmann deals primarily with the typical questions of painting. Utilizing spray paint, oils and acrylics as well as different formats and artistic techniques he experiments with surface structures and compositions, creating a stylistically heterogeneous, multi-faceted oeuvre. Ole Hartmann (*1981 in Bremen) studied at the Academy of Fine Arts in Braunschweig as well as the University of Fine Arts in Hamburg (classes of Hartmut Neumann, Johannes Brus and Norbert Schwontkowski). His works have been shown in the following exhibitions: The Very Last Prof. Winkler Scholarship, Kunstverein pastures; Tyche & Automaton, Infernoesque Gallery, Berlin; Ornament and Crime – New Work from Berlin, Bob's Java Jive (Gallery Europe), Tacoma a.o.

Using different types of papers, often found, often cut irregularly Fränze Hoppe produces her drawings of human figures, scenes and architecture with a hard pencil. Due to the thin lines and to the frail and (seemingly) undecided dashes her works are often barely readable. The viewer never learns the real issue, whereby Hoppe touches on a number of contemporary issues including associations with isolation and the voicelessness of the individual. These are all congruent with Hoppe's often cool, urban aesthetic. After her studies at the HBK Braunschweig as a master student of Walter Dahn, Fränze Hoppe participated in numerous exhibitions, including heiß/kalt duschen at Figge von Rosen Galerie in Cologne and The Mystery of Intersecting Paths at Galería de la ENPEG 'La Esmeralda' in Mexico City.

Volker Hueller works in a variety of media including sculpture, etching and painting. His atmospheric oeuvre evokes European art history from the early 20th century German and Austrian art, Art Nouveau, Surrealism and Cubism as well as American post–World War II Abstract Expressionism. After his graduation in Fine Arts at the Academy of Fine Arts Hamburg with Prof. Norbert Schwontkowski, Volker Hueller (*1976 in Forchheim) participated in several group and solo exhibitions, e.g. Arsen, Produzentengalerie, Hamburg; Gesamtkunstwerk. New Art from Germany, Saatchi Gallery, London; Weißer Schimmel, Falckenberg Collection, Hamburg.

Within his work, Nicolai Kraus, a former student of Georg Baselitz and Daniel Richter, uses a variety of media, including painting, drawing, and ceramic sculptures. His approach is reminiscent of the artistic concepts of the 19th century, whereby each of his stylistically heterogeneous works are based on their very own image idea. Kraus' play with surfaces and materials also underscores this heterogeneity. After his studies at the Berlin University of the Arts, Nicolai Kraus (*1979 in Berlin) participated in the following exhibitions: les caryatides, private, Brussels; Wenn alles schon da ist, was wird? Infernoesque Gallery, Berlin; Tape Modern, Berlin.

Flo Maak's photography covers a wide spectrum ranging from street scenes, architecture to patterns and structures. In contrast to typical street photography however, the motifs that fascinate Maak are not exclusively 'found' and thus documental. On the contrary, the artist attaches great importance on exceeding the limits of photographic, textual and physical representation of a thought. Exhibition space, framing and format play off one another as well as the different levels of meaning in his work. After studying Fine Arts at the Frankfurter Städelschule with Prof. Wolfgang Tillmans and Prof. Willem de Rooij, and art history, philosophy and sociology at the JW Goethe University in Frankfurt Flo Maak (*1980 in Fulda) has participated in numerous exhibitions including Nichts tun wie ein Biest, Bielefeld Kunstverein; Art Collection Deutsche Börse, Frankfurt; Trompe l‘oeil Polizei, Frankfurter Kunstverein.

Katrin Rother deals primarily with photography and video art. Her approach references and recognizes photographic experiments in the 1920s. In her piece Event Horizon, which is composed of internet collected, heavily pixelated photographs of solar eclipses, Rother seems to be driven by Man Ray, consciously or unconsciously picking up and transferring his method of arranging, re-arranging and decontextualizing to a third dimension. Katrin Rother (*1979 in Kassel) studied as a student of Prof. Thomas Zipp at Lette Verein Berlin and at the University of Fine Arts Hamburg (classes of Prof. Andrea Tippel & Prof. Norbert Schwontkowski) and the Berlin University of the Arts. Her work has been shown in the following exhibitions: Berlin Klondyke 2011, Art Center LA, Los Angeles; Tyche & Automaton, Infernoesque Gallery, Berlin; NO CAPRI FOR OLD MEN, Venice Beach, Los Angeles.

Drawing is the art of reduction. The targeted abstraction of the visual excesses of reality. At first sight, the work of Dennis Scholl seems to contest such assertions. In his drawings, Scholl confronts the observer with an 'unsettling' delight in detail. His collage-like, hyper-real images seem anything but reduced, as one work can bring together objects and people who seem to have nothing in common but the pictorial space itself. Since his graduation from the HfBK in Hamburg, Dennis Scholl (*1980 in Hünfeld) has participated in several exhibitions including Les non-dupes errent at Aeroplastics Contemporary in Brussels; Schmelzende Teilnehmung at Galerie Arndt in Berlin; Frühe Erzählungen at the Institut für Moderne Kunst in Nürnberg.

Jörn Stahlschmidt's works include a wide range of media, e.g. sculpture, painting, drawing, performance and video art as well as music. His main intention seems to be to always begin fresh and never repeat himself. Doubt, suspicion and amazement towards the world and an inability to do nothing are the key driving forces of the artist. Jörn Stahlschmidt (*1976 in Hamburg) studied with Matha Black at the Graduate School of Design at Harvard University and the Rietveld Academy in Amsterdam (class of Prof. Staarmann) and the Academy of Fine Arts Hamburg (class of Prof. Pia Stadtbäumer). He has participated in numerous exhibitions, including Sumless System, Gallery Diane Kruse, Hamburg; Tronheim rdx, Deichtorhallen, Hamburg; New Home, MARTA Herford.

Malte Urbschat's drawings, collages, objects, sculptures and installations focus on topics such as the ubiquitous surveillance, deception and misdirection, the phenomenon of lucid dreams, symptoms of migraine attacks as well as the actions of hunting and persecution. Favorite materials of Urbschat's expansive installations are bright and glittering materials such as foils, tinsel, tape, spray paint or acrylic, which he combines with natural materials and found objects: bones, feathers and twigs. His sculptures and installations are abstract figures whose conceptual arrangements form their own frames of reference and call for the associative involvement of the viewer. Malte Urbschat (*1972 in Kellinghusen) studied at Hochschule für bildende Künste in Hamburg (classes of Wolfgang Tillmanns, Franz Erhard Walther, Bogomir Ecker, Else Gabriel and Carsten Höller). He showed his work in numerous exhibitions, such as Under Close Monitoring, FORGOTTEN BAR PROJECT gallery in the government quarter, Berlin; Behind the Sun, Galerie Mikael Andersen, Copenhagen; WHITE MOLD, Phoenix art, collectors Falkenberg, Hamburg.

The objects of Johannes Weiß are not ready-mades, even though they derive from existing forms: There is a long sculpting process in which these forms are copied, and the objects themselves simply become the conveyors of formal ideas. The reconstructed objects serve as a tool of consideration for a methodical analysis of symmetry, pattern formation and instability. It‘s about a formal model character within the sculpture. Johannes Weiß (*1979 in Neunkirchen/Saar) studied in the class of Prof. Tony Cragg at the University of Arts in Berlin. His work has been shown in the following exhibitions: Eine unsichtbare Hand und unendlich viele Möglichkeiten, Gallery Next, Dresden; behavior, Galerie Lena Brüning, Berlin; Hamburg Index, Kunsthaus Hamburg.

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